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Salzburg ist größer als die Getreidegasse

Wenn Salzburg im Fernsehen vorkommt, sieht man drei Dinge: die Festung, den Dom und die Getreidegasse. Das ist nicht falsch, aber es ist ungefähr so vollständig wie eine Beschreibung von Wien, die beim Stephansdom aufhört.

Wo wir tatsächlich waren

Unsere Verstecke sind über die ganze Stadt verteilt: Lehen, Itzling, Maxglan, Taxham, Liefering, Gnigl, Schallmoos, Nonntal, Aigen, die Elisabeth-Vorstadt, Mülln. Dazu Orte, die auf keiner Postkarte vorkommen und trotzdem jeder kennt, der hier wohnt — der Hauptbahnhof, das Europark, das LKH, der Überfuhrsteg.

Sieben Verstecke lagen außerhalb der Stadt: in Hallein, Oberalm, Puch, Bergheim, Viehhausen, Kleßheim und Wals-Siezenheim. Salzburg hört an der Stadtgrenze nicht auf, und ein guter Teil unserer Community wohnt dort.

Warum das kein Zufall ist

Es wäre einfacher, immer in die Altstadt zu gehen. Dort ist immer jemand, dort findet sich alles schnell, und die Bilder sehen gut aus. Nur bringt das niemanden irgendwohin, wo er nicht ohnehin schon war.

Ein Versteck in Gnigl heißt, dass jemand in Gnigl aus der Tür geht und um die Ecke schaut. Manchmal steht er dabei zum ersten Mal seit Jahren bewusst an einer Straße, an der er sonst nur vorbeifährt. Das ist der eigentliche Punkt an der Sache — das Geld ist nur der Anlass.

Wo als Nächstes?

Verraten wir nicht. Aber wer sich die Karte auf unserer Startseite ansieht, erkennt schnell, welche Ecken der Stadt bei uns noch fehlen. Vorschläge nehmen wir gerne — am besten als Nachricht auf Instagram.